1.4.17

Elbjazz Festival 2017 startet mit neuem Konzept

(PR) Nach der Pause 2016 findet das Jazz-Festival im Hamburger Hafen in diesem Jahr am 2. und 3. Juni statt.  Im Chorzimmer der Hauptkirche St. Katharinen wurde auf der Pressekonferenz das neue Konzept und Programm vorgestellt.


Karsten Jahnke, Geschäftsführender Gesellschafter,
Künstlerische Leitung
Alexander Schulz, ELBJAZZ Festivalleitung

Das Festival wird kompakter. Die Konzerte finden nur zwei Zentren statt: rund um die Elbphilharmonie und auf dem Werft-Gelände von Blohm & Voss. Die Zuschauer können wieder mit Bussen oder Fähren hin- und herpendeln. Auch die Hauptkirche St. Katharinen ist eine der Festivalbühnen, erzählt Pastor Frank Engelbrecht. „Bei uns finden Akkordeonkonzerte statt und am Sonntag feiern wir eine Jazz-Messe“.

Pastor Frank Engelbrecht führte nach der Pressekonferenz zu einer Besichtigung auf den Kirchenturm

Das Theaterzelt des Thalia in der Hafencity wird bespielt mit mit internationalen Newcomern. Parallell in der „Grammophon-Lounge“ gibt es mit einem DJ Swingmusik aus den 20er-Jahren (Schellack-Platten!) durch einen riesigen Schalltrichter seines Grammophons. Zum abtanzen geht es in den Mojo-Club auf der Reeperbahn.
Auch der NDR produziert auf der der Bühne in der Wagenhalle bei Blohm & Voss Jazz-Sendungen.

Christoph Lieben-Seutter, Generalintendant Elbphilharmonie
Nina Sauer, Elbjazz Mitgründerin
Frank Engelbrecht, Pastor St. Katharinen
Karsten Jahnke, Geschäftsführender Gesellschafter, Künstlerische Leitung
Alexander Schulz,
Elbjazz Festivalleitung

Blick auf die Hauptkirche St. Jacobi (hier gestaltete ich die Turm Panoramaschilder)

Turmausicht auf Hamburgs neues Wahrzeichen die Elbphilharmonie


Besonderer Magnet in diesem Jahr ist die Elbphilharmonie. Sie ist nicht nur für Zuschauer, sondern auch für Künstler ein Anreiz, wobei die echte Hafenscene mit Blohm & Voss Lokation eigentlich passender ist. Elbphilharmonie-Intendant Christoph Lieben-Seutter freut sich, dass er mit dem Norweger Jan Garbarek einen Saxofon-Star in seinen Konzertsaal locken konnte. Die Karten für die Elbphilharmonie-Konzerte sind im Vorverkauf schon vergeben worden.


„Festivalmacher“ Karsten Jahnke und Alexander Schulz


Das letzte Festival 2015 endete nicht zuletzt auch wegen des schlechten Wetters mit tief roten Zahlen. Diesmal wird am Ende wohl eine schwarze Null stehen, sagt Alexander Schulz. „Ein paar Dinge haben wir geändert, und es sieht jetzt so aus, als ob es richtig war, es noch einmal zu wagen.“ Karsten Jahnkes : „Elbjazz ist eine super Idee (war schon damals von Elbjazz Erfinderin Tina Heines Vorschlag begeistert). Ich bin davon überzeugt, dass es langfristig ein Erfolg wird.“ – I hope so –.

www.elbjazz.de

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Leinen los für neue Linie

Kleiner Alsterdampfer nimmt Betrieb zwischen Poppenbüttel und Ohlsdorf auf 

(BR/PR) Anfang stand die Idee, im Fall von S-Bahn-Ausfällen eine Alternative zum Schienenersatzverkehr anbieten zu können. Wie wir erfuhren, wird das Unternehmen „Alster-Shipping“ in Kooperation mit dem Öffentlichen Nahverkehr ab sofort Passagiere zwischen Ohlsdorf und Poppenbüttel auf dem Wasserweg befördern. Der zunächst als Test angelegte Linienbetrieb mit dem kleinen Alsterdampfer „Poppenbüttel“ wird am heutigen Sonnabend aufgenommen.

Der kleine Alsterdampfer sticht erstmals am Sonnabend, 1. April, in See. Endstation ist die Poppenbüttler Schleuse. Das Passagierschiff „Poppenbüttel“ pendelt zwischen dem Alstertal und Ohlsdorf.

Im Westen der Hansestadt soll im Mai eine Passagierfähre zwischen St. Pauli und den Elbvororten an den Start gehen. Und auch der Hamburger Nordosten wartet mit einer ähnlich spektakulären Attraktion auf: Einer kontinuierlichen Wasserverbindung bis hoch in das Gebiet Oberalster. Die vier Stationen Ohlsdorf/ Freibad, Kornweg/Clubheim, Wellingsbüttel/Torhaus und Poppenbüttel/Schleuse werden ab dem 1.April sechsmal täglich bis zum Ende der Sommerzeit angefahren.

Der Streckenplan der Linie O-P 007. Das erste Schiff startet morgens um 9 Uhr am Anleger Ohlsdorf und dann bis 19 Uhr im Zwei-Stunden-Takt. Grafik: design4friends®

Eine Rundfahrt dauert etwa zwei Stunden. Pro Richtung kostet eine Strecke 8 Euro, Hin- und Rückfahrt schlagen mit 14 Euro zu Buche. HVV-Abonnenten zahlen jeweils die Hälfte, über Dauerkarten soll nach Ablauf der Probephase entschieden werden. Das mit einer Million Euro veranschlagte Projekt wird die öffentlichen Kassen nicht belasten, sondern wird von einem in der Region lebenden Mäzen finanziert. Er möchte ungenannt bleiben. Der kleine Alsterdampfer ist für die Beförderung von 20 Fahrgästen ausgerichtet. Auch Fahrräder können transportiert werden: Das Unterdeck bietet – wenn auch nur liegend – Platz für fünf Drahtesel. Das Angebot versteht sich als Ergänzung zu den Touren der Alster-Touristik, die bislang nur Kanalfahrten bis zum Stadtparksee und bis zum Brabandkanal in Alsterdorf anbietet. Er könne sich vorstellen, so der Geldgeber, das Streckennetz bis zum Hindenburgdamm auszubauen. Dort befindet sich der „Wendehammer“ der Kanalfahrt. Eine durchgängige Verbindung vom Alstertal bis zur Außenalster ist zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch Zukunftsmusik.

Die neue Linie mit dem etwas sperrigen Namen O-P 007 wurde bereits im Sommer 2016 getestet. Als Problem stellte sich zunächstder räumlich begrenzte Drehpunkt an der Poppenbüttler Schleuse heraus, so dass deshalb ein kleinerer Schiffstyp namens „Shortback“ zum Einsatz kommt. Bei der Jungfernfahrt in der vergangenen Woche konnte diese Hürde locker umschifft werden, der kleine Dampfer „Poppenbüttel“ am Anleger ohne Komplikationen ein Wende fahren.

Wenn die S-Bahn ausfällt,kann jetzt auch alternativ ein Schiff nutzen.
Der Kleinbus „Alsterziege“ befördert die Fahrgäste vom S-Bahnhof
bis zum Anleger an der Poppenbüttler Schleuse. Wer es jedoch eilig
hat, nimmt lieber den Bus-Ersatzverkehr. (Foto: B. Reincke)


Der auf einer kleinen Werft in Ochsenwerder gebaute Prototyp sowie das gerade fertig gestellte baugleiche Schiff „Ohlsdorf“ fahren übrigens nicht mehr mit Diesel, sondern mit Strom aus dem Biomasseheizkraftwerk Borsigstraße. Mit zwei Schiffstaufen und einem Festakt wird am Sonnabend um 11Uhr der Start der neuen Passagierschiffverbindung an der Poppenbüttler Schleuse gefeiert. Neben den an der Planung beteiligten Behörden- und Unternehmensvertretern werden auch Prominente erwartet, denen eine maritime Affinität nachgesagt wird.

Frei nach dem Motto „Alles klar auf der Alster Doria“

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